Inka Und Maya

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in Mexiko, Belize, Guatemala, Honduras und El Salvador lebte. Das Volk der Maya war nicht wie die Azteken und Inka in einem Imperium. erlebte die Kultur der Maya, Inka und Azteken ihren Höhepunkt und wo lebten die Völker? Testet euer Wissen zu diesem spannenden Thema! Maya, Inka und Azteken – auf den Spuren untergegangener Hochkulturen. machu-picchu. Ein Besuch der Ruinenstadt Machu Picchu darf auf. Welche Errungenschaften prägten die Kultur und Gesellschaft der Maya, Inka und Azteken? Azteken, Maya und Inka – Goldene Zeiten und ihr schlimmes Ende. Die Natur ist etwas, das der Mensch nicht geschaffen hat. Das Gegenteil von ihr ist die Kultur.

Inka Und Maya

Als Inka (Plural Inka oder Inkas) wird heute eine indigene urbane Kultur in Südamerika Augsburg , ISBN , S. ; ↑ Hans-Joachim Löwer: Wir sind noch nicht gestorben – Inka, Maya, Azteken – Einst-Jetzt. Nürnberg. Maya, Inka und Azteken – auf den Spuren untergegangener Hochkulturen. machu-picchu. Ein Besuch der Ruinenstadt Machu Picchu darf auf. Die Maya, Inka und Azteken entwickelten eine differenzierte Hochkultur, deren Aufstieg und Niedergang uns bis heute fasziniert. Die Ruinen einiger. Die Kinder, die als rein betrachtet wurden, trafen den Herrscher. Von bis n. Kultur und Geschichte. You missed. Der Legende zufolge fliehen alle Tiere vor der steigenden Flut, der Fuchs jedoch rutscht ab, so dass sein Schwanz think, Beste Spielothek in Neulichtenberg finden useful wird, weshalb sein Schwanz bis heute schwarz dargestellt wird. Klimaveränderungen werden allerdings als ein wahrscheinlicher Auslöser für den Niedergang angesehen. Weitere Bedeutungen sind unter Inka Begriffsklärung aufgeführt.

Inka Und Maya - Wer waren sie?

Da die Inka und ihre Nachbarn Geld nicht kannten, beruhte der Handel, aber auch militärische Allianzen auf dem System der Reziprozität. Die Maya waren ein indianisches Volk, das von v. Ebenfalls verwendet wurden Pfeil und Bogen. Jahrhundert scheint auch Uxmal verlassen worden zu sein. Archäologische Forschung bestätigt heftige, ausgedehnte Kriege im Hochland der Anden, beginnend ab etwa dem Jahre , die sich über ca. Oft werden als Inka auch nur die jeweiligen herrschenden Personen dieser Kultur bezeichnet. Juli Corona-Pandemie in Lateinamerika und Karibik:

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In: Die Zeit: Welt- und Kulturgeschichte. Über den Rio Apurimac, einem Abschnitt des Amazonas, führt eine 60 m lange aus Pflanzenfasern geflochtene Hängebrücke, die von den Chasquiden Stafettenläufern, genutzt wurde, um Nachrichten und Befehle des Sapa Inka zu überbringen. Dazu wurden gewaltige Https://ppssppgold.co/online-casino-tipps/beste-spielothek-in-hasenried-finden.php mit steinernen Schutzwällen als Operationsbasis errichtet. Juni Zoo Dresden: Baufortschritt an der begehbaren In GroРЇ finden Banzelvitz Beste Spielothek Dabei berücksichtigten sie bei den Bauten immer die Umgebung und versuchten sie miteinander zu kombinieren. Die Ruinen, Bauwerke und Kulturen dieser Völker kann man noch immer bei vielen unserer Reisen erleben. Viele Bauwerke der Maya haben den Kollaps ihrer Kultur als Ruinen überdauert und zählen zu den reichhaltigsten Zeugnissen der präkolumbischen Völker Lovescout Konto LГ¶schen. Https://ppssppgold.co/casino-movie-online/gauselmann-gruppe.php Machu Picchu hat beinahe jeder schon https://ppssppgold.co/gta-v-online-casino-update/brighton-sheffield.php gehört. So hatte Uxmal seine kulturelle Blüte erst im 9. Die mittlerweile weitgehend entzifferte Schrift war bis zur Ankunft der Spanier das einzige bekannte voll entwickelte Schriftmedium in Amerika. Inka Und Maya

Inka Und Maya - Die Hochkulturen Mittel- und Südamerikas

In den Städten lebten indes nur die Eliten. Dein Survival Guide für den Erstbesuch. Vor jeder Aktion wurde sie angerufen und nichts Wichtiges konnte unternommen werden, ohne zuvor die Aussichten eingeholt zu haben. Man spricht zumeist von einer Maya-Kultur; tatsächlich gibt es auch viele Gemeinsamkeiten zwischen den verschiedenen Fundstellen aus der Vergangenheit — doch stehen hinter dieser Kultur verschiedene Völker mit miteinander mehr oder weniger eng verwandten Maya-Sprachen. Werkzeuge und Waffen wurden aus Kupfer und Bronze hergestellt. Der Sonnenkult sollte diese überlieferten Vorstellungen ersetzen. Am Ende der Feier des Sonnenkults wurde von vielen Tieropfer berichtet. Maya, Azteken, Inka – was ist das eigentlich? Das W:O:A wird ganz im Zeichen historischer Hochkulturen aus Amerika stehen. Dabei geht es immer. Die Maya sind ein indigenes Volk bzw. eine Gruppe indigener Völker in Mittelamerika, die Bemerkenswert ist, dass den Maya, ebenso wie den übrigen Völkern Amerikas (mit Ausnahme der Inkas, die in geringem Umfang Lamas nutzten). Als Inka (Plural Inka oder Inkas) wird heute eine indigene urbane Kultur in Südamerika Augsburg , ISBN , S. ; ↑ Hans-Joachim Löwer: Wir sind noch nicht gestorben – Inka, Maya, Azteken – Einst-Jetzt. Nürnberg. Die Maya, Inka und Azteken entwickelten eine differenzierte Hochkultur, deren Aufstieg und Niedergang uns bis heute fasziniert. Die Ruinen einiger. In politischer Hinsicht ebenfalls wichtig war die Reputationdie siegreiche Herrscher und teilnehmende Adlige im Schonen Montag gewinnen konnten. Aus ihr rekrutierten sich auch der Klerus [2] und die Offiziere der Inka-Armee. Auch die Inka waren ein Indianervolk. Verwandte Artikel. These cookies do not store any personal information. Jeder noch so steile Hang, der aufgrund des Klimas landwirtschaftlich nutzbar war, wurde terrassiert. Die aufwändige Kriegstracht — wahrscheinlich militärischen Führern und Spezialisten vorbehalten und vorausgesetzt, sie diente nicht nur der Siegesdarstellung nach dem Kampf, sondern kam wie bei den späteren Azteken auch zum Einsatz — kann man sich am besten veranschaulichen, wenn man sich traditionelle südamerikanische Read more vorstellt. Die Indischer Wild WaГџerbГјffel Buchstaben waren an der Kultur der Azteken überhaupt nicht interessiert.

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Innerhalb der Stadthälfte hatte der Curaca einen yanapaqeinen Mitarbeiter, der einer niedrigeren sozialen Klasse angehörte und ihm untergeben war. Ein kultureller Einfluss aus dem nördlicheren Mesoamerika machte sich auch hier bemerkbar. Viracocha habe seine Vorrangstellung dadurch verloren, dass der Hohe Priester des Viracocha-Kultes Beste Spielothek in finden seine Anhänger während der Schlacht Kontakt zu den Chanca click to see more, um sich mit den Chanca zu arrangieren. Die Maya verfügten über eine komplette Schriftsprache und nutzen diese, um Bücher zu schreiben. Die Ruinen, Bauwerke und Kulturen dieser Völker kann man noch immer bei vielen unserer Reisen erleben. Sie können auch Cookies ablehnen, indem Sie hier klicken. Die Ayahuiri setzten this web page Expansion entschlossenen Jassewitz Beste Spielothek finden in Widerstand entgegen, den der Inka letztlich durch Verstärkungen brach. An den Ufern des Titicacasees entwickelten sie ein Entwässerungssystem, das selbst Feuchtgebiete bebaubar machte und die Auswirkungen von Frostschäden minderte.

Es gab aber unzählige Dialekte und sogar ein Alphabet, das aus Symbolen und Zeichenschrift bestand. Die Azteken waren nicht in einer Nation vereint, sondern bestanden aus sieben verschiedenen Stämmen.

Diese sieben Stämme sahen sich selbst niemals als ein gemeinsames Volk, was zu internen Streitigkeiten führte.

Auch die Azteken waren fähige Architekten. Sie errichteten unter anderem den riesigen Pyramidentempel mitten in ihrer Hauptstadt Tenochtitlan, welche heute unter dem Namen Mexico City bekannt ist.

Genau wie die Maya und Inka opferten auch die Azteken Menschen. Ganz oben auf den Pyramidentempel der Azteken fanden diese Menschenopfer statt, wobei häufig mehr als ein Mensch gleichzeitig geopfert wurde.

Die Azteken beteten verschiedene Fruchtbarkeitsgötter an, aber der wichtigste Gott war der Kriegsgott Huitzilopochtli.

Bei Opferungen und Zeremonien verwendeten die Azteken ein ganz spezielles Kakaogetränk aus getrockneten und gemahlenen Kakaobohnen, da man meinte, dass der Kakaobaum heilig und deshalb den Göttern würdig war.

Heute sind die aztekische Kultur und ihre Bräuche so gut wie ausgestorben. Aber die Geschichte lebt weiter durch die Nachkommen der Indianer, und ihre Sprache wird noch immer von über einer Million Mexikanern gesprochen.

Bei einer Reise nach Mexiko können Sie erleben, wie der Geist der Azteken auch heute weiterlebt und überall im Land zu finden ist.

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Über uns. Gast in Lateinamerika. Die Maya, Inka und Azteken 11 February, Erfahren Sie hier mehr über diese interessanten Völker.

Wir haben nachstehend alles Wissenswerte zusammengefasst. Erleben Sie die Kultur der Maya bei diesen Reisen:.

Mehr sehen. Jüngste Beiträge. Reisebericht aus Ecuador: Galapagos. Atahualpa wurde aber nicht freigelassen, sondern in einem fingierten Prozess zum Tode verurteilt und am Juli durch Erdrosselung mit der Garrotte hingerichtet.

Mit dem Tod des Inka begann das Reich sich aufzulösen. Einige der früher von den Inka unterworfenen Stämme schlugen sich auf die Seite der Eroberer, in der Hoffnung, dadurch ihre Unabhängigkeit zu erreichen.

Atahualpas General Quisquis, der die Hauptstadt besetzt hatte, versuchte vergebens, die Spanier aufzuhalten. November erreichte Pizarro Cuzco.

Letztlich aber scheiterte der Aufstand und Manco zog sich mit seinen Anhängern nach Vilcabamba an den Osthang der Anden zurück.

Von dort aus leistete er den spanischen Eindringlingen durch Guerillaaktionen weiter Widerstand, bis er von sieben Spaniern ermordet wurde, die nach innerspanischen Auseinandersetzungen zu ihm geflohen waren.

Zeiten des Widerstands und friedlicher Koexistenz wechselten ab, bis der spanische Vizekönig nach der Ermordung eines spanischen Botschafters Vilcabamba den Krieg erklärte.

Doppelherrschaft war bereits in den Andenkulturen anzutreffen, die vor den Inka bestanden. Auf diese Weise haben wir es mit einer vierfachen Machtaufteilung zu tun.

Innerhalb der Stadthälfte hatte der Curaca einen yanapaq , einen Mitarbeiter, der einer niedrigeren sozialen Klasse angehörte und ihm untergeben war.

Auch in einer der Herkunftsmythen der Inka spielt die Zahl vier eine zentrale Rolle. Eine besondere Stellung unter diesen Beamten nahmen die Quipucamayoc ein, die ihren Beruf vererbten.

Es gibt deshalb begründete Überlegungen, beispielsweise von Tom Zuidema und Pierre Duviols, dass die Zahl der 14 Inka-Herrscher nicht eine lineare, chronologische Reihenfolge darstellt, [64] sondern auf dem Missverständnis der Konquistadoren beruht, weil sie die ihnen selbstverständliche europäische Linearitätsvorstellung auf die inkaischen Verhältnisse übertrugen.

Es kann aber nicht ausgeschlossen werden, dass die Geschichte der Inka-Herrschaft als religiöse Vorstellungen oder symbolische Organisationsprinzipien zu deuten ist.

Da die Inka und ihre Nachbarn Geld nicht kannten, beruhte der Handel, aber auch militärische Allianzen auf dem System der Reziprozität.

Die Bejahung wurde mit ausgiebigen Festen gefeiert. Erst bei Ablehnung kam es zur Schlacht, die das Inkaheer in der Regel gewann. Der besiegte Herrscher wurde dann als Gefangener nach Cuzco verschleppt, wo er nach vorausgegangenem, allzu heftigem Widerstand getötet wurde.

Typisch für die Inka-Herrschaft war jedoch nicht die Beseitigung der lokalen Autoritäten, in den Anden Curacas genannt, sondern die Installation einer kunstvoll ausgefeilten Kolonialherrschaft der Inka, bei der die lokalen Autoritäten nicht ihrer Macht entkleidet, sondern durch die Aufrechterhaltung der Illusion von Autarkie und Selbstbestimmung im Gegenteil zur Kooperation gestärkt wurden: Wurde ein lokaler Adeliger entmachtet, so wurde seine Autorität auf seinen Sohn oder Bruder übertragen.

Als Kompensation für die eigene Unterwerfung und um sie für die neuen Machthaber einzunehmen, wurden die besten Soldaten des Besiegten zur Entschädigung eigener Verluste mit nützlichen Geschenken überhäuft.

Nach dem Prinzip der Reziprozität wurde der verfeindete Nachbar des Unterworfenen häufig als Nächstes bekriegt.

Ein Sieg verpflichtete daher zur nächsten Schlacht. Auch hierdurch ist die erstaunliche Geschwindigkeit zu erklären, mit der die Inka ihr Reich ausdehnten.

Sie nutzten das Prinzip der Reziprozität, um die traditionelle Loyalität der jeweiligen ethnischen Gruppen und Siedlungen zu ihren lokalen und regionalen Machthabern zu nutzen.

Hinzu kam das traditionelle diplomatische Mittel strategischer Heirat zwischen Mitgliedern der imperialen Monarchie und provinzieller Dynastie : die dynastische Verbindung.

Sie war von den Inka insofern genial verfeinert worden, als ihnen praktisch auf jeder sozialen Stufe der Machthierarchie durch die akllawasi eine adäquate und prestigeträchtige Möglichkeit zur Heiratsvermittlung zur Verfügung stand.

Wurden die Stammeskönige mit den Prinzen und Prinzessinnen der Inka verheiratet, so identifizierten sich die lokalen Curacas mit der Macht und Autorität des Zentralstaats dank der ihnen vermittelten Aclla.

Gleichzeitig diente diese Methode indirekter Herrschaft dazu, die eigentliche Arbeitsverteilung des Mitimae-Systems auf die einzelnen Ayllus den politischen Herrschern der einzelnen Ethnien zu überlassen.

Der offensichtliche Eingriff des Zentralstaats in das Alltagsleben der Dörfer und Provinzen und die erforderliche Bürokratie wurde dadurch geringer, Ungerechtigkeiten als Ausgangspunkt für mögliche Rebellionen wurden den regionalen und lokalen Machthabern zugewiesen und die Durchsetzung des Willens der Zentralmacht durch die beiden Provinzgouverneure, die dem Inka-Adel entstammten und den scheinbar autonomen Provinzadel kontrollierten, sichergestellt.

Statt eines aufgeblähten bürokratischen Apparats, der mangels Schrift in Permanenz tagen müsste, um alle Ressourcen und Produktionspläne aufeinander abzustimmen, wurde auf jeder lokalen und regionalen Ebene die erforderliche Entscheidung schnell getroffen und durchgesetzt.

Der Ayllu , nicht die Familie, war die Basiseinheit der Gesellschaftsstruktur. In inkaischer Zeit wurde die blutsverwandte Bindung abgemildert, insofern dem Ayllu alle einer territorialen Einheit, einem Wohnort angehörten.

Es kam zur Bildung paralleler väterlicher und mütterlicher Abstammungslinien, nach denen Männer von der väterlichen, Frauen von der mütterlichen Seite abstammten.

Typisch für andine Traditionen bereits weit vor den Inka war eine vertikale Wirtschaftsweise. Jede ökologisch-klimatische vertikale und horizontale Zone der Anden beschränkt die Bewohner auf die Nutzung bestimmter latitudinal geschichteter Ressourcen, wie bestimmter anbaubarer Nutzpflanzen, Weideflächen, Nutztiere, Salze, Metalle und Erze , Brenn- und Bauholz, Honig und Obst.

Das Problem unterschiedlicher Verteilung dieser Ressourcen, das in den meisten Teilen der Welt auch in vorindustrieller Zeit durch Handelsbeziehungen gelöst wurde, ermöglicht einer Händlerklasse die Aneignung von Ressourcen, der Bildung von Kapital und der Ungleichverteilung von Kapital und Ressourcen.

In diesem Wirtschaftssystem zirkulierten neben Rohstoffen und Nahrungsmitteln auch Menschen, die sich durch verwandtschaftliche Beziehungen zu gegenseitiger Solidarität verpflichtet sahen.

Das letzte Drittel stand zur kollektiven Subsistenz zur Verfügung. Die Inka dehnten dieses System auf die neuverteilten Flächen aus. Gleichzeitig erhöhten sie durch die Terrassierung und Bewässerung die gesamte Anbaufläche.

Auch mit der Einführung von Lama- und Alpaca-Herden in solche Gebirgsregionen, in denen sie bisher nicht heimisch waren, und mit der Einflussnahme auf die angebauten Feldfrüchte erhöhten die Inka die Effizienz.

Mit den so erwirtschafteten Überschüssen wurden Vorräte in separaten Speichern qullqa des Inka und der Tempel gesammelt.

Darüber hinaus praktizierten die Inka eine Institution, die eine ganz besondere Faszination auf die Spanier ausübte: mitmay.

Die Besiegten hatten für den neuen Feldzug ein Kontingent von Soldaten zu stellen. Später stellten ausgerechnet die Chachapoya die Königsgarde.

Angesiedelte Mitimae und einheimische Bevölkerung beobachteten einander mit Misstrauen und reduzierten so das Risiko subversiver politischer Auflehnung für die Inka.

Gleichzeitig änderten die Inka zusammen mit der Ansiedlung und Neuverteilung die Nutzung des Agrarlands. So erfüllte die Mitimae auch eine ökonomische Funktion, die zur Vorratsbildung beitrug.

Dieser Status wird in der Literatur mal als Staatssklaven , mal als Leibeigene oder als persönlicher Diener abgehandelt.

Die Yanacona gehörten zum Haushalt bestimmter Inkaherren, denen sie zeitlebens zu persönlicher Treue verpflichtet waren. Im Gegenzug waren sie allgemein von der landwirtschaftlichen Arbeitssteuer und der Mitimae ausgenommen.

Das Drittel der landwirtschaftlichen Fläche, die der Inka beanspruchte, wurde gelegentlich durch Yanaconas bewirtschaftet.

Ihre Loyalität gegenüber ihrem Inkaherrn übertraf die gegenüber der heimischen ethnischen Gruppe oder dem Ayllu.

Seine Gemahlin soll sich für die Umwandlung der Todesstrafe in eine lebenslange Zwangsarbeit verwendet haben.

Eine weitere Gruppe, die einen speziellen bürgerlichen Status innerhalb der Inka-Kultur genoss, waren die Camayos.

Wie die Yanaconas arbeiteten sie in den kaiserlichen Haushalten in Cuzco und der Provinz, waren von der landwirtschaftlichen Arbeitssteuer befreit, erlangten aber nicht die Vertrauens- und Machtstellungen der Yanaconas.

Nicht selten waren ganze Dörfer als Handwerks- Camayos auf ein bestimmtes Handwerk spezialisiert und konnten, wie die Mitimae, umgesiedelt oder einem Provinzfürsten zum Geschenk gemacht werden.

Der Inkastaat stellte ihre Reproduktion durch Nahrungsmittel im Tausch gegen ihre Handwerkserzeugnisse oder durch Felder sicher, die er ihnen zur Verfügung stellte.

Der Status des Camayo war erblich; besondere Leistungen brachten Ehre und Prestige bis zur Berufung an den Hof in Cuzco ein und wurden auch materiell reich belohnt.

Sozialen Aufstieg erlaubte der Status des Camayos aber nicht. Aus der Hauptstadt Cuzco, dem rituellen und politischen Zentrum, machten sie ein architektonisches Vorzeigeobjekt, das jeden Besucher zum Staunen bringen sollte.

Stil und Bauweise setzten sich schnell überall im Reich durch. Dabei berücksichtigten sie bei den Bauten immer die Umgebung und versuchten sie miteinander zu kombinieren.

In Regionen, in denen noch keine entsprechende städtischen Zentren existierten, errichteten die Inka Städte, wie Huanuco Pampa.

Liter Mais. Die gewaltigen Bauten aus Granit hatten nicht allein praktischen Wert, sondern dienten — wie jede Herrschaftsarchitektur — auch als sichtbare Demonstration der Macht.

Potentielle Feinde sollten damit beeindruckt werden. Im Gegensatz zu den übrigen Andenkulturen bevorzugten die Inka steinerne Gebäude selbst an der Küste, wo Stein schwer zu beschaffen war.

Diese wurden mit Wasser getränkt, bis sie quollen und das Gestein sprengten. Mit Werkzeugen aus Bronze , Hämatit , Stein und Holz wurden sie bearbeitet, mit feuchtem Sand geschliffen und entgegen weitverbreiteter Ansicht mit einem Mörtel zusammengesetzt, den man nicht sieht.

Auch aus Agavenfasern wurden Taue für die Hängebrücken geflochten. Zur Versorgung des riesigen Reiches siedelten die Inka im ganzen Lande Bauern um, teils zur Befriedung politische mitimae , teils zur besseren landwirtschaftlichen Nutzung ökonomische mitimae.

Sie förderten den Austausch von Waren zwischen den verschiedenen Lebensräumen der Anden. Damit machten sie brachliegende Wüsten und Hochtäler fruchtbar.

Jeder noch so steile Hang, der aufgrund des Klimas landwirtschaftlich nutzbar war, wurde terrassiert. Angebaut wurden zumeist Kartoffeln und Mais.

Aus Mais erzeugten sie auch die für rituelle Zwecke verwendete Chicha. An den Ufern des Titicacasees entwickelten sie ein Entwässerungssystem, das selbst Feuchtgebiete bebaubar machte und die Auswirkungen von Frostschäden minderte.

Sünden und Verbrechen wurden im Tawantinsuyu von Richtern huchakamayuq nach eigenem Gutdünken die Inka kannten keine Schrift gerichtet.

Die Tötung als eines der schlimmsten Verbrechen wurde nach sozialen Gesichtspunkten abgestraft: Der Mord an einem Kuraka wurde mit Vierteilung geahndet, der Mord an einem gewöhnlichen Bauern nur mit Auspeitschen.

Vorsätzlicher Mord wurde ebenfalls härter bestraft als Totschlag aus Eifersucht oder im Streit. Die nachhaltige Verletzung einer Person, die sich danach nicht mehr selbst unterhalten konnte, wurde damit bestraft, dass der Straftäter sein Opfer zu ernähren hatte.

War ihm dies nicht möglich, wurde seine Strafe erheblich schwerer, während der Inka die Versorgung des Opfers übernahm.

Kommunales Eigentum hatte einen höheren Wert als Privateigentum, was auch in der Abstufung der mit seiner Verletzung verbundenen Strafen zum Ausdruck kam.

Die Wasserentnahme aus einem öffentlichen Brunnen, die Jagd auf kommunalem Land ohne Erlaubnis oder die Beschädigung bzw.

Überlebte er dies zwei Tage, war seine Unschuld bewiesen. Lasst sie die Arbeiten ihrer Väter lernen; das genügt für sie. Nach Baten und Juif wird dieser segregierende Bildungszugang durch ein nachweislich geringes Humankapital zu Beginn des Jahrhunderts gestützt.

So war der Zahlenalphabetismus der Peruanischen Indigenen im frühen Jahrhundert halb so hoch wie derjenige der Spanier und Portugiesen.

Bildung wurde nur den jungen, männlichen Adeligen in Cuzco vermittelt. Dort konzentrierten sich in einem Quartier die Schulen, in dem auch die amawta , die Gelehrten und die harawiq , die Dichter wohnten.

Zu den vier wichtigsten Studienfächern gehörte die Sprache Runa Simi bzw. Zum Ausgleich des Mond- und Sonnenjahrs folgten den zwölf Monaten fünf bzw.

Den schönsten Mädchen des Reiches standen die Akllawasi offen, die von den Spaniern für Klöster gehalten wurden. Hier erhielten sie von den Mamakuna eine intensive und methodische Erziehung in gutem Benehmen, Hausarbeit, Weben und der Sonnenreligion.

In der Einführung wurde gesagt, die Inka hätten keine Schrift gekannt. Auch wäre es höchst seltsam, wenn ein Volk, das keine Schrift kennt, in seiner Sprache Worte für Schrift qillqa , schreiben und lesen besitzt.

Nicht zuletzt die weit zurückreichenden astronomischen Kenntnisse, die die Inka hatten und die nur mittels komplizierter Mathematik und Geometrie erklärbar sind, lassen sich nicht allein mit Hilfe von Quipus und mündlicher Überlieferung erklären.

Thomas Barthel von der Universität Tübingen berichtete [] , ihm sei es gelungen, auf Grundlage der jahrelangen Forschung der peruanischen Archäologin Victoria de la Jarra ca.

Tocapu , wie Astronomie und Kalendersystem, sind in den Anden Kulturelemente, die wahrscheinlich bereits weit vor den Inka entwickelt und nur von einer kleinen Schicht von Gelehrten beherrscht wurden.

Jeder Ort in den Anden hat sein mythologisches Gegenstück in einem Himmelsgestirn. Alle Andenvölker verehrten Sonne und Mond als befruchtendes Paar.

In diesem transzendentalen Kontext beanspruchten die Inka, die Söhne der Sonne zu sein. Für ihre Zeitgenossen bestätigten die militärischen Siege und die strahlende Politik der Inka-Herrscher diese überirdische Herkunft.

Der Sonnenkult diente vornehmlich der Legitimation der herrschenden Elite. Um diesen Kult einzusetzen, errichteten die Inka überall in ihrem Reich Tempel, die sie grundsätzlich der Sonne weihten.

Der bekannteste und wichtigste unter ihnen ist der zentrale Sonnentempel in Cuzco, die Coricancha bzw. Der Sonnentempel in Cuzco, wahrlich das allerheiligste Heiligtum des Reiches, überstand die Zerstörungen während der Conquista nicht.

Heute existieren lediglich einige Beschreibungen und Reste einiger Mauern, die den Glanz jener Arbeit bezeugen.

Der Umfang des Tempels betrug mehr als Meter. Sein Hauptportal lag an der Nordseite. Dieser, wie die Nebeneingänge waren mit Goldplatten bedeckt.

Das Tempelinnere verfügte neben anderen Schätzen auch über jene bereits erwähnte goldene Scheibe, die die Sonne repräsentierte und darüber hinaus eine Darstellung des gesamten inkaischen Pantheons.

In trapezförmigen Nischen in den Wänden waren die Mumien der Inka-Herrscher aufgestellt und mit goldenen Masken und überaus fein gewebten Stoffen dekoriert.

Der benachbarte Raum, der der Mondgöttin gewidmet war, war vollkommen mit Silber ausgeschlagen. Hier wurde eine silberne Mondscheibe in Frauengestalt als Braut und Schwester des Sonnengottes verehrt und um Fürsprache gebetet.

Sie brachten ihre Opfergaben auf einen benachbarten Platz. Auf der bolivianischen Seite des Titicacasees wurde auf der Sonneninsel ebenfalls ein Sonnentempel errichtet.

Juni eines Jahres. Bei diesen Festen wurden die 14 königlichen Mumien mallki neben dem aktuellen Regenten in einer Prozession öffentlich mitgeführt.

Dabei wurden die Mumien rituell mit Bier und Mahlzeiten bewirtet. Er war zuvorderst eine Fruchtbarkeitszeremonie, denn mit Prozessionen und Trinksprüchen wurden die toten Könige als Illapa um Regen ohne verwüstende Unwetter gebeten.

Daneben waren sie die materialisierte Legitimation eines dynastisch-theokratischen Herrschaftsanspruchs der inkaischen Elite. Gleichzeitig stärkte der Kult auch die rituelle und soziale Solidarität innerhalb der zehn Panaqas bzw.

Panacas , der königlichen Ayllus. Sie wurde zum Symbol der Macht der christlichen Religion verbrannt und stattdessen eine Fronleichnamsprozession mit 14 katholischen Heiligen eingeführt.

Die Chronisten berichteten, dass etwa ein Drittel der bewirtschafteten Erde jeder einzelnen Gemeinschaft der Sonne gewidmet war. So erhielt durch die Landwirtschaft der Kult sowohl einen kultisch-sakralen, als auch einen steuerlich-wirtschaftlichen Aspekt.

Jeder hatte dem Reich zu dienen, auch der Herrscher selbst, um dessen Person sie einen rituellen Kult entwickelten. Nach der Überlieferung der Colla wurde Viracocha bereits bei diesen als höchstes Wesen verehrt.

Pachakamaq ist eine Gottheit der zentralen Küste Perus, deren genaue Herkunft unsicher ist. Viracocha ist zweifelsfrei als die figürliche Darstellung am Sonnentor von Tiahuanaco, aber auch auf Keramiken der Huaris identifiziert.

Auch die Mochica beteten zu ihrer Hauptgottheit, die als Erschaffer der Welt, nicht nur des eigenen Stammes galt. Viracocha nicht zu verwechseln mit Huiracocha Inca , der auch Viracocha genannt wurde , der als Hauptgott des Adels fungierte, [83] wurde in einer vollständig anderen Weise gehuldigt als der Sonne.

Auf jeden Fall präzisierte er, dass Viracocha eine Gottheit war, die bereits vor den Inka angebetet wurde. Inwiefern die Erwartung der christlichen Missionare von den indigenen Erzählern antizipiert wurde, christliche Chronisten die ihnen geschilderten Ereignisse und Glaubensvorstellungen für ihre europäischen Adressaten in den europäisch-vorchristlichen Kontext einzuordnen versuchten oder tatsächlich eine völlig unbeeinflusste autochthone Parallelität existierte, lässt sich am ehesten anhand der datierbaren materiellen Artefakte der Religionen, wie Tempel, Masken, Idole, Figuren, Fresken, Textilien, Grabbeigaben etc.

Auffällig, dass Quetzalcoatl und Viracocha in ihren jeweiligen Kulturräumen übereinstimmend als gefiederte Schlange dargestellt werden, einem mythischen Tier, das viel älter ist, als z.

Während der Begriff der Huacas auf diese inspirative Kraftquelle verweist, kommt dem Begriff der Paqarina dabei die Funktion einer Besitzurkunde zu, die jedem Stamm seine Nutzungsrechte an seinem Gebiet zuwies und ihn in Beziehung zu seinen Nachbarn brachte.

Jede Pacarina war einem Stern am Firmament zugeordnet, der ihn auch in eine feste Beziehung zu den ihn umgebenden Stämmen setzte.

Darüber wölben sich die Erde und der Himmel. Auch die Seen im Gebirge werden als Manifestation des unterirdischen Meeres aufgefasst.

Die Einführung bzw. Verbreitung des Sonnenkults durch die Inka bedeutete nicht, dass die Anbetung der lokalen Gottheiten bzw.

Vielmehr wurden lokale Religionen vielfach toleriert. Unter den tolerierten Religionen erscheint der Kult der Huacas bzw. Wak'as heilige Orte.

Die Wak'as sind reale heilige oder göttliche Orte in der Geographie wie ein Gebirge, eine vereiste Bergspitze, eine Höhle, ein Fluss oder selbst ein Baum , die mit einer einzelnen Gottheit verbunden sind.

Genauer gesagt, ein Ort, an dem der Geist der Persönlichkeiten, wie in allen animistischen Religionen, zu spüren ist.

Dahinter verbirgt sich die Vorstellung magischer Energiespeicher. Die heiligen Orte zählten zu den wichtigsten der Bevölkerung des Inkareichs.

Der religiöse Kult der Wak'as, der Verehrung heiliger Orte und Gegenstände war allgemein weit verbreitet. Allein im Gebiet von Cuzco sollen nach einigen Berichten dreihundertfünfzig, nach anderen über fünfhundert Wak'as existiert haben.

So wurden Steinopfer, den aufgeschichteten Steinen an tibetischen Kultstätten oder funktional den christlichen Votivtafeln in manchen Kapellen und Kirchen nicht unähnlich, an manchen Stellen zu hoch aufgeschichteten Steinhaufen Apachetas.

Drei Stadtviertel wurden durch jeweils neun Linien geschnitten, die ihrerseits wieder in Dreiergruppen unterteilt waren. Das vierte Stadtviertel wurde von vierzehn Linien berührt.

Jedem dieser Kalendertage des Inkajahrs war eine eigene Wak'a geweiht, die in das Ceque-System einbezogen war.

Die einzelnen Wak'as wurden von den Bewohnern des betreffenden Stadtteils oder auf dem Land von dem Ayllu , der Sippe oder einer Familie gepflegt.

Gleichzeitig gliederten die Linien die Stadtviertel der Hauptstadt, deren Geographie symbolisch als Puma aufgefasst wurde.

Seine wichtigste Bedeutung dürfte in dem darin verschlüsselten Sterne-Mond-Kalender liegen, der den landwirtschaftlichen Zyklus regelte.

Die Priester lebten in den Tempeln und den anderen bedeutenden religiösen Heiligtümern. Sie erfüllten auch Funktionen als Wahrsager, Zauberer und Medizinmann.

Er war oft ein Bruder oder Vetter des Inka, [] der nicht heiraten durfte und ein keusches, asketisches Leben führen musste. Er musste vegetarisch leben, durfte nur Wasser trinken [] und fastete häufig bis zu acht Tagen hintereinander.

Der Willaq Umu hatte die Macht über alle Tempel und religiösen Gebäude und konnte die Priester ernennen oder abberufen. Seine Amtszeit war lebenslang.

Neben der Überwachung der Einhaltung des Sonnenkults krönte er den jeweils neuen Herrscher und leitete die Trauungszeremonie des Inka.

Ihnen zur Seite standen die geistlichen Verwalter der einzelnen Regionen, die zugleich auch die Funktion des Vorstehers des örtlichen Sonnentempels hatten.

Auf der untersten Stufe der klerikalen Hierarchie standen die zahlreichen Priester, die neben ihrer Aufgabe im Rahmen des Sonnenkults auch bei der Verehrung des jeweiligen Heiligen Ortes oder Kultgegenstandes durch Opfer und Beichte einnahmen und deshalb auch Wak'arimachiq genannt wurden.

Nur die qualifiziertesten wurden bereits mit fünf Jahren ausgewählt und erhielten eine sehr spezielle Ausbildung. Im zehnten und dreizehnten Lebensjahr mussten sie sich einer erneuten Auswahl stellen.

Die übrigen erlernten die Gebete und Kulthandlungen des Sonnenkults, lebten in strenger Keuschheit und wurden bei Geschlechtsreife vom Sapa Inka an Adelige, Krieger, Würdenträger und Ingenieure verschenkt, denen sie durch ihre hausfraulichen und handwerklichen Fähigkeiten, aber auch durch ihre weibliche Anmut zu dienen hatten.

Man kann sich daher ausmalen, welch ungeheuren Tabubruch die Spanier begingen, als sie die Sonnenjungfrauen während der Conquista vergewaltigten, in der Annahme, sie seien eine Art Tempelhuren.

Auch heute werden von manchen Autoren die Aclla als eine Art urwüchsiger südamerikanischer Harem und die Jungfrauen als eine Art Konkubinen des Inka betrachtet, die die Zahl der Nebenfrauen des Inka vervollständigte.

Die Wahrsagung hatte einen ausschlaggebenden Platz in der Inka-Zivilisation. Vor jeder Aktion wurde sie angerufen und nichts Wichtiges konnte unternommen werden, ohne zuvor die Aussichten eingeholt zu haben.

Wahrsagerei wurde sowohl genutzt, um Krankheiten zu diagnostizieren, den Ablauf einer Schlacht vorherzusagen, um zu exorzieren oder um ein Verbrechen zu bestrafen.

Die Wahrsagung erlaubte ebenfalls festzulegen, welche Opfer welchen Göttern gebracht werden mussten. Die Inka glaubten, dass das Leben durch unsichtbare Kräfte kontrolliert wird.

Um sie zu repräsentieren, griffen die Priester zur Wahrsagung. Es existierten verschiedene Methoden der Wahrsagung: Man konnte beobachten, wie eine Spinne sich bewegt oder den Fall von Kokablättern auf einem Teller analysieren.

Andere deuteten die Zukunft aus Maiskörnern oder auch den Innereien geopferter Tiere, insbesondere geopferter Vögel. Niedere Priester, die mit den Toten zu reden verstanden, wurden als Ayartapuc bezeichnet.

Dieses Getränk erlaubte den Kontakt mit den übernatürlichen Mächten. Die Kadaver der rituell geschlachteten Tiere wurden auf Scheiterhaufen künstlerisch gestalteter Holzscheite verbrannt.

Krankheit wurde in den Anden traditionell als Folge von Verwünschungen oder Sünden angesehen. Auch die rituelle Reinigung erinnert auffallend an einen jüdisch-christlichen Kontext.

Es gibt zahlreiche Schilderungen von ofrendas , Opfern und Opfergaben, die den Göttern oder Wak'as gebracht wurden und zum Lebensrhythmus des Volkes gehörten.

Diese Opfergaben konnten u. Bei jeder wichtigen Gelegenheit wurde ein Opfer dargebracht. Das häufigste Tieropfer war ein Lama.

Am Ende der Feier des Sonnenkults wurde von vielen Tieropfer berichtet. In La Paz , dem Regierungssitz Boliviens, gibt es auch heute noch Märkte, auf denen zahllose mumifizierte Lamaembryos angeboten werden.

Zu den Käufern gehören in erster Linie indigene Frauen, sehr selten Touristen, vor denen die Embryos meist verborgen gehalten werden.

Gemessen an den Azteken war die Zahl der Menschenopfer im Tawantinsuyu gering.

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